Toni Clark Piper


Rechts im Bild Heikos PA-18, links Gerhard und seine J-3
Gerhard beim Aufbau Ansicht J-3 Motorisierung der J-3 J-3 in voller Größe
Gerhard beim Aufbau der J-3 Ansicht von Gerhards J-3 der Antrieb Gerhards Cub: der OS FT-240 J-3 in voller Größe

Der große Baukasten der Piper von Toni Clark bedarf eigentlich mittlerweile kaum mehr einer Erklärung. Aufgrund seiner Spannweite von 2,80 m und des wegen der Holzbauweise recht niedrigen Gewichts ist das Modell das Einsteiger-Großmodell in Scale-Ausführung schlechthin und bevölkert mittlerweile fast jeden Modellflugplatz. Ursprünglich für den ersten großen Modell-Benzinmotor "Quadra" (35 ccm) konstruiert, bietet sich die Piper für Benziner von 30-60 ccm an, aber auch größere Viertaktmotoren stehen ihr außerordentlich gut.
Mittlerweile wurde der alte Bauplan überarbeitet und das Modell von Toni Clark mehr auf "scale" getrimmt sowie Baubarkeit und Flugverhalten verbessert.

Gerhard Friedmann hat seine Piper als J-3 "Cub" gebaut und einen OS-Viertakt-Boxermotor mit 40 ccm (FT-240 "Super Gemini") eingesetzt. Sie hat sich im F-Schlepp schon oft bewährt. Die Farbgebung ist im klassischen Cub-gelb.
Die Piper von Heiko Harzer stellt die größere Version PA-18 "Super Cub" dar, die man augenscheinlich an der Motorhaube von der J-3 unterscheiden kann. Er betreibt sie mit einem ZG-62, womit sie sehr üppig motorisiert ist und mühelos Schleppeinsätze verträgt.
Piper-Vorbild PA-18-135
Marks "Super Cub" soll einem echten Vorbild einer PA-18-135 nachgebaut werden, jedoch mal zur Abwechslung nicht in gelb, sondern weiß-blau (siehe Bild nebenan). Angetrieben werden soll sie von einem Vierzylinder-Viertaktmotor OS-FF320 "Pegasus". Der Bau schreitet allerdings nur in kleinen Schritten voran.

Die großen Vorbider wurden bereits in den 30er Jahren entwickelt und waren in den Nachkriegsjahren das meistgeflogene Schulflugzeug für Privatpiloten. Die Bauweise beruhte auf einer mit Baumwolle bespannten Stahlrohr-Schweißkonstruktion und zwei Sitzen in Tandem-Anordnung. Anfänglich waren die ersten "Cubs" mit einem Vierzylinder-Motörchen mit gerade einmal 65 PS ausgestattet. Es entwickelten sich zahlreiche Typen, von denen es jedoch nur die "J-3" und die "PA-18" zu wirklichem Ruhm gebracht haben. Die "Super Cub" wurde mit Motoren bis hin zu 180 PS noch bis in die 80er Jahre hinein gebaut und erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit.

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